Menschen helfen, die anderen Menschen helfen und dabei selbst in eine Notlage geraten sind.

23. September 2009 | Themenbereich: Wir sind Polizei | Drucken

Sehr geehrte Damen und Herren!
Auf diesem Wege möchten wir uns Ihnen vorstellen und Sie bitten, unsere Arbeit durch Spenden oder Sponsoring zu unterstützen.

Unser Verein ist aus einer Selbsthilfegruppe, ursprünglich von Polizisten an der Basis für Polizisten an der Basis, hervorgegangen, deren Arbeit mit folgenden Zeilen bezeichnend charakterisiert werden kann:

Wo andere wegsehen, müssen wir hinschauen, wo andere wegrennen,
müssen wir hinlaufen, wo andere versagen, müssen wir funktionieren,
doch wer beschützt die Beschützer, wer hilft den Helfern?

Aus dieser Zeit stammt auch der Name „proCOP“ der soviel bedeutet wie „für Polizisten“.

Sehr bald wurde klar, dass die geschilderte Problematik nicht nur für die Polizei zutrifft, sondern für alle Mitarbeiter helfender Berufe („Blaulicht“- Berufe), sowie für Mitarbeiter von anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

Das bewog uns dazu, unseren Verein zu gründen, der ein Netzwerk an professioneller Beratung, Begleitung und Hilfe bereithält, um Berufshelfern, bei einsatzbedingten (Einsatznachsorge), beruflichen und privaten Problemen zur Seite zu stehen.

Darüber hinaus sind wir aber auch Ansprechpartner für „zivile Ersthelfer“, die aufgrund ihres bürgerschaftlichen Engagements als Helfer in einem Notfall oder bei einem Unfall selbst in Not geraten sind, zum Beispiel weil sie zufällig auf einen Autounfall zugekommen sind.

Es kann jeden treffen!

Zeitnahe Gesprächsangebote nach belastenden Ereignissen helfen, das Geschehene zu verarbeiten und können somit Belastungsreaktionen vorbeugen.

Das wichtigste Angebot/ Projekt ist das
Krisentelefon/ 24h-Hotline: 0151–560 80 110,
durch neutrale Berater und Beraterinnen.

Das Interesse an den Angeboten ist groß und spiegelt sich darin wieder, dass mittlerweile Angehörige verschiedener helfenden Berufsgruppen Mitglieder des Vereins geworden sind.

Beachten Sie bitte: Unser Verein steht auch jeder anderen Person, also auch Ihnen, zur Verfügung, der bei einer Hilfeleistung selber in eine Notsituation gelangt ist.

Man muss nicht Mitglied unseres Vereins sein, um seine Leistungen in Anspruch nehmen zu können.

Um unsere Arbeit auch langfristig sicherzustellen und auszubauen, sind wir auf finanzielle Unterstützung für unsere Projekte angewiesen.

Ein neues Projekt wäre die Erstellung und der Druck eines Beratungsführers/ einer Informationsbroschüre für Helfer die in Not geraten sind. Die Themen unserer Homepage www.procop-md.de sollen sich dort wiederfinden, ebenso wie ein Verzeichnis der Hilfsangebote zum Beispiel bei einer sekundären Traumatisierung.

Mit dieser Broschüre wollen wir die Menschen erreichen, die nicht über einen Internetzugang verfügen bzw. unmittelbar vor Ort Betroffenen aushändigen. Dort könnte auch Werbung für Ihr Haus platziert werden.

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie im Internet im Downloadbereich, es wäre schön, wenn wir Ihr Interesse wecken konnten und Sie durch Spenden oder durch Sponsoring eines konkreten Projektes zum Fortbestehen unseres wirklich wichtigen Anliegens beitragen.

1 Kommentar
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  1. Ich bin eine Helferin der Familie in Regensburg, wo ein Student zunächst von hinten und dann von vorn von mehreren Geschossen aus Polizeiwaffen erschossen wurde. Alle Polizisten befinden sich offenbar unter Schock, denn entgegen ihrer eigenen Einschätzung bestand nicht bei allen zum Schusszeitpunkt eine “Notwehrsituation”, wie der mit der Untersuchung des Falles befasste Staatsanwalt voreilig ausponsaunte. Jetzt haben wir den Salat, weil der Bayr. Landtag geschlossen gegen diese “Notwehrlüge” ist und eine lückenlose Aufklärung haben will. Die Familie des Getöteten auch. Wer kann da helfen?

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