Spitzensport im Polizeidienst
3. September 2009 | Themenbereich: Polizei, Sachsen | DruckenDie Sächsische Polizei bekommt in diesem Monat eine eigene Sportfördergruppe. Erstmals können Spitzensportler aus Sachsen ihren Sport mit einer parallel laufenden Ausbildung in der sächsischen Polizei verbinden. Innenminister Albrecht Buttolo und Sportminister Roland Wöller unterzeichneten heute mit dem Landessportbund Sachsen und den beiden sächsischen Olympiastützpunkten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. “Wir geben den jungen Sportlern eine berufliche Heimat. Durch den Dienst bei der Polizei sind Ausbildung und berufliche Perspektive während und nach der leistungssportlichen Laufbahn gesichert.”, betonte Buttolo.
Nach Aussage von Wöller werden Sportentwicklung und Sportförderung im Freistaat groß geschrieben. “Eine verlässliche staatliche Förderung ist für die Talente auf dem Weg zur Weltklasse unerlässlich.” Beide Minister waren sich einig, dass diese Art von Unterstützung entscheidend dazu beiträgt, jungen hochtalentierten Sportlern eine Zukunft im Freistaat zu bieten. Der Willen zu körperlichen Höchstleistungen und die sportlichen Erfolge werden das Ansehen des Freistaates Sachsen positiv beeinflussen.
Im September beginnen zunächst zehn Sommersportler ihre Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst in den Sportarten Kanu-Slalom, Kanu-Rennsport, Radsport, Ringen, Schießen und Leichtathletik. Im April wird die Gruppe um voraussichtlich zehn Wintersportler erweitert.
In die Sportfördergruppe kann aufgenommen werden, wer die Einstellungsvoraussetzungen zur Einstellung in die sächsische Polizei erfüllt. Als weitere Bedingungen müssen die Sportler in olympischen Sommer- und Wintersportarten trainieren, einem sächsischen Verein angehören und einen Bundeskader-Status haben, der vom Landessportbund als Schwerpunkt zugelassen ist.


