Hörbuch „Aus der Seele gesprochen”
28. Juli 2009 | Themenbereich: Wir sind Polizei | DruckenDas 2007 begonnene Projekt „Hörbuch” hat bis heute nichts an Attraktivität verloren. Die Doppel-CD mit dem Titel „Aus der Seele gesprochen” findet weiterhin regen Absatz und spricht Polizeibeamtinnen und -beamte und deren Familien ebenso an wie interessierte Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Die Geschichten aus den beiden Büchern „Die erste Leiche vergisst man nicht” und „Jeden Tag den Tod vor Augen” sprechen vielen Polizistinnen und Polizisten aus der Seele. Kein Wunder, denn hier haben sich Einsatzkräfte von der Seele geschrieben, was sie in ihrem Arbeitsalltag erleben. Sie erzählen emotional oder nüchtern, aber immer aufwühlend von ihren Erfahrungen und vermitteln so, was Polizistinnen und Polizisten in ihrem schweren Dienst bewegt.
Die Stimmen von Tirzah Haase und Jürgen Hoppe lassen eine Auswahl von 18 authentischen Erzählungen so lebendig werden, das man zuweilen eine Gänsehaut bekommt. Die Musik des Jazzensembles des Landespolizeiorchesters NRW gibt Zeit, damit die bewegenden Erlebnisberichte „nachklingen” können.
Mit diesem Hörbuch bekommen Sie, die Hörerinnen und Hörer, einen Einblick in die emotional belastenden Tätigkeiten der Polizei.
Bei dieser für unsere Gesellschaft wichtigen Arbeit begleitet die POLIZEISEELSORGE die Polizei:
- durch Besuche auf Wachen und Dienststellen, Alltagsbegleitung im Streifenwagen; berufsethischen Unterricht, Seminare und mit Gottesdiensten.
- mit seelsorgerlichen Gesprächen, Beratungen, Begleitungen in persönlichen und privaten Krisen, von denen dann nur die Betroffenen selber wissen.
- bei ganz existenziellen Themen: Tod, Trauer, Leid, schweren Schicksalen, Gewalt; all den Dingen, denen die Polizei in ihrem Dienst begegnet.
Vorgestellt wurde die Doppel-CD mit Texten von Polizeibeamtinnen und -beamten aus ihrem Alltag in einer Pressekonferenz am 29. Oktober. Bei einer Lesung, die am 05.11.2007 im Polizeipräsidium Düsseldorf am Jürgensplatz 5-7 stattfand, haben unsere hervorragenden Sprecher Tirzah Haase und Jürgen Hoppe ausgewählte Texte der CDs gelesen und das Jazzensemble des Landespolizeiorchesters NRW spielte verschiedene Stücke der CD. Als Gesprächspartner standen an diesem Abend der Herausgeber der beiden Bücher zur Verfügung, die dem Hörbuch zu Grunde liegen; die Autorin und Kölner Polizistin Janine Binder sowie der Düsseldorfer Polizeipräsident Herbert Schenkelberg waren weitere Gäste des Abends. Moderiert wurde die Lesung von Manni Breuckmann.
Pressemitteilung der EkiR Oktober 2007: „Wer die Erzählungen innerlich mitgeht, erhält Hochachtung vor dem, was die Polizei für uns leistet, und erkennt, dass eine Begleitung der Menschen, die in der Polizei arbeiten, durch die Polizeiseelsorge notwendig und sinnvoll ist”, sagte Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, bei der Vorstellung der CD am Vormittag: „In kaum einen anderen Beruf haben Menschen immer wieder mit den bösen Seiten der Menschen tun; in kaum einem anderen Beruf werden so viele verschiedene Gefühle angesprochen, die im Einsatz selber oft nicht zur Geltung kommen dürfen. Da werden Ekel, Angst, Wut und Trauer niedergedrückt, um handlungsfähig zu bleiben und angemessen zu reagieren. Da stellt sich oft die Sinnfrage.” Für all dies habe die Polizeiseelsorge ein offenes Ohr und biete in Seelsorge, berufsethischem Unterricht und spirituellen Angeboten eine wichtige kirchliche Begleitung für die Polizeibeamten an, so Petra Bosse-Huber, die im Landeskirchenamt zugleich die für diesen Arbeitsbereich zuständige Abteilungsleiterin ist.
Das Hörbuch ist über das Landespfarramt für Polizeiseelsorge der EKiR zu beziehen:
Telefon: 02202 2820350
oder Fax 0202 2820360


