31 Kilo Haschisch im Armaturenbrett versteckt

26. Juni 2009 | Themenbereich: Kriminalität, Saarland | Drucken

Nach mehrwöchigen Ermittlungen ist es Drogenfahndern des Landeskriminalamtes (LKA) Saarland in der Nacht zum vergangenen Mittwoch, 24. Juni 2009, gelungen, zwei Drogenschmuggler auf frischer Tat festzunehmen. In einem Auto konnten 31 Kilogramm Haschisch sichergestellt werden.

Die beiden mutmaßlichen Drogenschmuggler standen seit Mai im Fokus der Ermittlungen der LKA-Rauschgiftfahnder. Zunächst richtete sich der Verdacht gegen einen der beiden nun Festgenommenen, einen 54-jähriger Deutsch-Algerier aus Saarbrücken. Der Mann soll nach Polizeierkenntnissen Handel mit größeren Mengen Cannabis getrieben haben. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der Mann gemeinsam mit einem 52 Jahre alten Deutschen aus Völklingen eine Rauschgiftbeschaffungsfahrt nach Spanien unternehmen wollte. Tatsächlich fuhren die beiden Männer Anfang Juni nach Spanien. Während sie mit dem Auto des Deutsch-Algeriers zurückreisten, blieb der Wagen des Völklingers in Spanien zurück.

Am vergangenen Montag traten die beiden erneut die Reise nach Spanien an. Sie benutzten wiederum das Auto des 54-jährigen Saarbrückers. Als die beiden in der Nacht zum vergangenen Mittwoch, 24. Juni 2009 von Frankreich kommend ins Saarland einreisten, wurden sie kurz nach Grenzübertritt in Völklingen-Ludweiler von Fahndern des LKA gestellt. Während die Ermittler im Auto des Deutsch-Algeriers keine Drogen fanden, stellten sie im Auto des Komplicen 30 Haschischpakete im Gesamtgewicht von 31 Kilo sicher. Das Rauschgift befand sich in einem Versteck im Armaturenbrett des Renault Scenic. Zwei weitere Haschischplatten lagen auf dem Rücksitz des Autos.

Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. Während der Deutsch-Algerier keine Angaben zur Sache machte, zeigte sich sein mutmaßlicher Komplice geständig. Die beiden Männer wurden gestern Mittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt. Gegen beide erging Haftbefehl. Die Verdächtigen befinden sich nun in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken.

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