Einigung bei Tarifverhandlungen für Sicherheitsunternehmen in NRW

13. Mai 2009 | Themenbereich: BDWS, Security | Drucken

In Düsseldorf einigte sich am 11. Mai 2009 der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. (BDWS) mit der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) über einen Tarifvertrag mit einer Laufzeit von 26 Monaten. Die Erhöhungen in zwei Stufen von 2,1 und 1,7 Prozent für Bewachungsdienstleistungen entsprechen gerade noch den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für die Bereiche Werkfeuerwehr und Aviation gibt es Erhöhungen von 2,5 Prozent im ersten und 2,0 Prozent im zweiten Jahr.

Nach inakzeptablem Verhalten durch einen unangekündigten Warnstreik von rund 90 Luftsicherheitsassistenten in den Morgenstunden des 11. Mai waren die Verhandlungen belastet. Es war dem Geschick des BDWS-Landesgruppenvorsitzenden Nordrhein-Westfalen, Gunnar Vielhaack, zu verdanken, einen Abschluss zu ermöglichen.

„Entgegen dem völlig unnötigen Streikverhalten in den Nachtstunden, zeigte die Verhandlungsführung von ver.di, dass eine Einigung erfolgen könne. Aus diesem Grund ist es uns unverständlich, warum das Verhandlungsklima im Vorfeld gestört, Passagiere und Kunden des Flughafen Düsseldorf irritiert werden mussten“, so Gunnar Vielhaack abschließend.