Im BMF herrscht Starre statt Modernität

31. März 2009 | Themenbereich: Bundesfinanzpolizei | Drucken

Die starre und zuweilen auch sture Haltung im Bundesministerium der Finanzen (BMF) gilt nicht nur für Fragen der Strukturentwicklung im Zoll. Diese Inflexibilität trifft nun auch die Zollbeamten selbst, indem man ihnen die berufliche Entwicklung immer mehr vernagelt. Flexibilität und Leistungsbereitschaft sind die vielzitierten und in Sonntagsreden gern benutzten Stichworte jeder politischen Diskussion um die Modernisierung des Beamtenrechts. Die Antworten vieler Zollbeamten werden in diesen Tagen mit „Wenn wir dürften…“ oder „Früher…“ beginnen. Früher nämlich, wurden regelmäßig bis zu dreimal im Jahr freigewordene Dienstposten bundesweit ausgeschrieben.

Wer entsprechend gut beurteilt und flexibel war, Bereitschaft zur Übernahme neuer Verantwortung oder auch zum Umzug zeigte, konnte sich auf einen dieser Dienstposten bewerben und damit beruflich weiterentwickeln.

Heute, im Jahr der Einführung des „modernisierten“ Beamtenrechts warten Beamte des mittleren Zolldienstes insbesondere an der Schwelle von A 8 zu A 9 mittlerweile seit zwei Jahren auf die Chance, ihre Flexibilität und Leistungsbereitschaft zu beweisen.

Doch immer noch ist nicht absehbar, wann das BMF wieder aktive Personalwirtschaft betreibt und offene Stellen ausschreibt. Ausgerechnet das von Peer Steinbrück (SPD) geleitete Ministerium bremst leistungswillige Beamte aus.

Dabei war er es, der als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen zusammen mit seinem Amtskollegen Roland Koch (CDU) das Dienstrecht „modernisieren“ wollte. „Wer Flexibilität fordert, darf nicht selbst in die Starre verfallen“, kritisiert der Vorsitzende der Bezirksgruppe Zoll in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Frank Buckenhofer die Personalpolitik des BMF. GdP

1 Kommentar
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Kann mich hier jemand aufklären?,
    seit wann gibt es eine Bundesfinanzpolizei in der Brep. ????
    Oder habe ich etwas verpasst.

    Gruß
    Nord

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.