Ein Urgestein des BDK wird 75

30. März 2009 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der von 1970 bis 1993 amtierende Landesvorsitzende des BDK Baden-Württemberg und seither Ehrenvorsitzende der baden-württembergischen Kripo-Gewerkschaft feiert am 30. März seinen 75. Geburtstag. Nachdem der erste Bezirksverband des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) in Baden-Württemberg am 18.06.1969 in Freiburg aus der Taufe gehoben worden war, lenkte Kurt Lehr seit dem 1. Landesdelegiertentag des BDK Baden-Württemberg am 15.10.1970 als Landesvorsitzender maßgeblich die Geschicke des Landesverbandes.

Aus einer Freiburger Heimat prägte er über mehr als zwei Jahrzehnte bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1993 nicht nur den BDK, sondern war kompetenter und anerkannter Ansprechpartner der Politik in Fragen der Inneren Sicherheit.
Sein unermüdliches Engagement für eine gerechte Besoldung der Kriminalpolizei führte Anfang der neunziger Jahre zum Besoldungsstrukturprogramm der Landesregierung und Einführung der zweigeteilten Laufbahn für die Kriminalpolizei.

Nach 23 Jahren aktivster Vorstandstätigkeit trat Kurt Lehr 1993 in den Ruhestand und wurde vom Landesdelegiertentag zum Ehrenvorsitzenden des BDK Baden-Württemberg ernannt. In dieser Funktion steht er dem Landesvorstand, an dessen Sitzungen regelmäßig teilnimmt, bis heute mit seinem ungeheuren Erfahrungsschatz als Berater zur Seite.

Seine Verbundenheit zur Kriminalpolizei und seiner Freiburger Heimat brachte er auch als Autor zum Ausdruck. Seine Bücher „Zur Geschichte der Kriminalpolizei” und „Kriminalgeschichten aus Freiburg” sind über seine badische Heimat hinaus eine beliebte Lektüre.

Der BDK und alle Kriminalisten gratulieren dem Jubilar ganz herzlich.

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