FORSI-Wissenschaftspreis an Dr. Stefanie Bach
12. März 2009 | Themenbereich: BDWS, Security | DruckenAm 10. März 2009 verlieh Wolfgang Waschulewski, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. (BDWS), während des zehnten Sicherheitsgewerberechtstages der Forschungsstelle Sicherheitsgewerbe (FORSI) in der Handelskammer der Hansestadt Hamburg vor über 200 Teilnehmern den FORSI-Wissenschaftspreis an Dr. Stefanie Bach. Die Dissertation behandelt die öffentliche Wahrnehmung privater Sicherheit während der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006.
Gerne erinnert sich Wolfgang Waschulewski an die tolle Zeit der Weltmeisterschaft, die sich zum „deutschen Sommermärchen” entwickelte. „Mit insgesamt 20.000 Beschäftigten hat auch die private Sicherheit einen wichtigen Beitrag zur nationalen Sicherheitsgarantie geleistet. Daher freut es mich, dass 82 Prozent der für die Dissertation Befragten unser Gewerbe akzeptieren und anerkennen”, so Waschulewski in seiner Laudatio. Doch nicht nur während dieses Mega-Events habe die private Sicherheit eine respektable Leistung gezeigt. Tagtäglich leisten 177.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter einen wichtigen Beitrag im Rahmen der deutschen Sicherheitsarchitektur.
„Für unseren Verband ist FORSI das wissenschaftliche Fundament für die Diskussion über die künftige Entwicklung privater Sicherheitsdienstleistungen und somit integraler Bestandteil der politischen Kommunikation des BDWS. Insbesondere das persönliche Engagement von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rolf Stober hat dieses Institut zum Think-Tank der privaten Sicherheitswirtschaft werden lassen. Im April zieht FORSI in die Bundeshauptstadt und wird Bestandteil der Deutschen Universität für Weiterbildung (www.duw-berlin.de ). Damit wird auch das Aufgabengebiet erweitert. Künftig steht FORSI für Forschungsinstitut für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit. „Ich begrüße sowohl die Neuausrichtung als auch den Umzug nach Berlin. Damit rückt FORSI näher an das bundespolitische Geschehen”, so Waschulewski abschließend.


