Großeinsatz verträgt kein Fußball-Wochenende

30. Januar 2009 | Themenbereich: Fussball, Polizei | Drucken

Mit Blick auf den bevorstehenden Mammut-Einsatz anlässlich des NATO-Gipfels Anfang April in Baden-Baden, Kehl und Straßburg will sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) für die Absage anderer sicherheitsrelevanter Veranstaltungen wie Fußballspiele und Versammlungen extremistischer Organisationen einsetzen.

Nach einem Gespräch mit dem polizeilichen Einsatzstab des NATO-Gipfels in Freiburg erklärte der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg: „Für den Schutz der zahlreichen, hochkarätigen Staatsgäste, darunter der neue US-Präsident Barack Obama, muss die Polizei eine Herkules-Aufgabe bewältigen. Es ist nicht zu verantworten, wenn zwingend benötigte Kräfte zu Nebenschauplätzen wie Fußballstadien oder Marktplätze abgestellt werden müssten.“

Die GdP-Delegation, darunter Jörg Radek, im Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstand zuständig für polizeiliche Großlagen, sowie Rüdiger Seidenspinner, stellvertretender GdP-Landesvorsitzender, ließen sich in der Landespolizeidirektion Freiburg über den Stand der polizeilichen Vorbereitung für den NATO-Gipfel ins Bild setzen.

GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Die Vorbereitungen laufen hoch professionell. Wir sind sicher, dass die deutsche Polizei diesen Einsatz, der zu den größten der vergangenen Jahrzehnte zählen wird, meistert.

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