Anschläge in Bombay belegen erneut weltweite Gefahr durch islamistischen Terrorismus

27. November 2008 | Themenbereich: Bayern, Terrorismus | Drucken

Für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sind die verheerenden Terroranschläge in Bombay ein erneuter Beleg für die weltweite Gefahr, die vom islamistischen Terror ausgeht. Herrmann: “Wir können uns an keinem Punkt unseres Globus davor völlig sicher fühlen. Wer den Kampf der deutschen und bayerischen Sicherheitsbehörden gegen den islamistischen Terror für überzogen hält, hat die sehr konkreten Bedrohungen nicht begriffen.”

Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes leben schon heute allein in Bayern rund 500 Islamisten, die Gewalt als Mittel der politischen und religiösen Auseinandersetzung befürworten. Etwa 50 Personen werden Verbindungen zu terroristischen Netzwerken zugeschrieben. Sie haben teilweise eine Ausbildung für den “Heiligen Krieg” in Trainingslagern absolviert. Herrmann: “Deshalb müssen wir unsere bereits begonnene Doppelstrategie konsequent fortsetzen: Sie besteht einerseits im engagierten Einsatz von Polizei und Verfassungsschutz zur frühzeitigen Aufklärung von terroristischen Plänen, wozu auch die Onlinedurchsuchung notwendig und sinnvoll ist. Zu diesem Teil der Strategie gehört auch, Islamisten, die als Gefährder oder Hassprediger erkannt wurden, konsequent abzuschieben. Auf der anderen Seite müssen wir die Integration von friedlichen Mitbürgern aus dem islamischen Bereich verstärken, um einer Infizierung durch radikale Fanatiker entgegenzuwirken.”

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.