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Immer mehr Unfälle durch Fahrrad-Rambos in Berlin

Fahrrad-Rambos in Berlin: Vor allem in den Sommermonaten verursachen immer mehr Radfahrer teils schwere Unfälle mit Fußgängern auf den Gehwegen in Berlin. Von Januar bis März 2008 verunglückten schon 752 Radfahrer, davon 3 tödlich. Mitarbeiter der Ordnungsämter und Polizisten sind machtlos gegen die rasende Gefahr.
In der vergangenen Woche wurde der stellvertretende Kreisvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Berlin, Helmut Gloystein, während seines Dienstes angefahren.
Er wurde so erheblich verletzt, dass er vom Dienst abtreten musste. Bodo Pfalzgraf, Landeschef DPolG Berlin: „Der Radfahrer versuchte sogar noch zu flüchten, wurde allerdings von Kollegen festgehalten.“
Die Fahrrad-Chaoten, Freizeitradler und Kuriere nehmen immer offener und ohne Schuldbewusstsein den Kampf mit Fußgängern auf dem Gehweg auf. Der DPolG-Landeschef: „Gleichzeitig zeigt der Vorfall, dass es mehr Personal in den Ordnungsämtern zur Verfolgung von Radfahrern auf dem Gehweg geben muss. Die Übernahme von gut ausgebildeten Parkraumkontrolleuren zum Allgemeinen Ordnungsdienst ist eine sinnvolle Möglichkeit, das
Personalproblem unbürokratisch und zeitnah umzusetzen.“
Außerdem muss dringend an der Erkennbarkeit von Mitarbeitern der Ordnungsämter gearbeitet werden. Im Gegensatz zu Polizisten sind Kollegen des Ordnungsamtes von vorn wegen fehlender Zeichen und Schriftzüge nicht schnell und eindeutig erkennbar. Unter
Gesichtspunkten des Arbeitsschutzes ist das nicht hinnehmbar.