Hohes Ansehen der Polizei bewahren
21. April 2008 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Saarland | DruckenAusweislich einer Strafanzeige eines Kriminalbeamten des Landeskriminalamtes sollen im Jahr 2003 und den Jahren zuvor von der Polizei Fehler im „Fall Pascal“ gemacht worden sein. Diese soll dann auch noch die politische Führung des Innenministeriums gedeckt haben.
Diese Schilderung löst bei der Gewerkschaft der Polizei, Landesbezirk Saarland (GdP), große Betroffenheit aus. Es besteht das Risiko, dass die engagierte und kompetente Arbeit hunderter Polizeikolleginnen und –kollegen, die an den Such- und Fahndungsmaßnahmen sowie der späteren Ermittlungsarbeit im „Fall Pascal“ beteiligt waren, öffentlich in Schieflage gerät.
Daher muss der Sachverhalt, der offensichtlich bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens geführt hat, mit der gebotenen Konsequenz und Schonungslosigkeit aufgeklärt werden.
Hierzu der GdP-Landesvorsitzende Hugo Müller: „Ich zweifle nicht an der guten und engagierten Arbeit der im „Fall Pascal“ beteiligten Polizeibeamtinnen und –beamten! Sollte es aber tatsächlich in Einzelfällen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, muss dies mit aller Konsequenz aufgeklärt werden. Dies alleine schon, um das hohe Ansehen der saarländischen Polizei in der Öffentlichkeit zu bewahren.“
Die GdP vertraut nun in die schnelle und objektive Aufklärung des Falles durch die zuständigen Stellen. Dabei erwarten wir von allen, also auch von den Medien, eine vorurteilsfreie Behandlung des Sachverhaltes und damit einhergehend eine ebenso vorurteilsfreie Behandlung der beteiligten Menschen.
